Audition Blog by Totatis
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Kapitel 8 Abend der Erinnerungen ©by Nils

Snoozer lächelte „Klar ich guck gerne noch nen schönen Film mit dir“ dabei dachte er „Oh nein…ein schöner Film …hmmm  Titanic? P.S ich liebe dich? Twilight?! Naja was solls…solange sie glücklich ist.“
Serajin grinste „Machs dir doch schon mal auf der Couch gemütlich ich hol uns noch was zum Knabbern und den Film“ Snoozer nickte und schlenderte zur Couch setzte sich zog seine Schuhe aus und legte die Beine hoch. Er hörte Serajin schreien „Titanic oder P.S ich liebe dich?“ Snoozer lachte „Is mir egal …hol halt den 2ten“ schrie er zurück. Serajin kam wieder ins Zimmer „Aha…der Herr machts sich gemütlich hm?“ Serajin startete den Film und kuschelte sich an Snoozers Schulter. Snoozer lag seinen Arm um sie und streichelte sie dabei. Serajin vertiefte sich total in den Film und Snoozer dachte an alte Zeiten: 

10 Jahre zuvor….
„Snoozer!!! Beweg deinen Arsch und helf deinen Bruder!“ schrie Papa immer von draußen und Haute fast meine Zimmertür dabei ein. Ich stand auf und zog meine durchlöcherten Sneakers an die mein Vater mir aus einen Mülleimer geholt hatte… „Immer noch besser als Barfuß!“  Sagte er immer als ich über die Schuhe meckerte. Ich öffnete die Tür und fing mir direkt eine Ohrfeige ein „Du bist 5minuten zu Spät! Nichtsnutz“ ich senkte meinen Kopf „Tut mir leid, Sir“ Ging in den Stall und half meinen Bruder beim Holzschneiden. „Irgendwann sägst du dir noch in die Hand wenn du nicht aufpasst“ Sagte ich immer zu meinen Bruder, als er wieder nicht aufgepasst hatte und ich ihn erst anstupsen musste damit er sich nicht die Hand absägt. Als das Holz fertig geschnitten war mussten wir auf dem Feld Kartoffeln pflücken gehen. Wir wurden zum Glück noch vor Sonnenuntergang  fertig, dann gingen mein Bruder und ich immer Angeln wir bastelten uns unsere Angeln immer selber wir haben zwar nie irgendwelche Fische gefangen aber das war uns egal. Ich zeigte ihm immer meine neuen Tanzschritte die ich heimlich gelernt hatte, „Du bist echt talentiert Snoozer, irgendwann wirst du weit weg von hier sein und auf einer großen Bühne tanzen werden versprochen“  So munterte er mich immer auf, er war auch so ziemlich der Einzige der mich unterstützte „mit Tanzen wirst du niemals Geld verdienen hör auf zu Träumen!“ schrie er mich immer an. Ein paar wochen später hatte ich ein vortanzen, mein Bruder sagte er würde das Holz alleine schneiden ich sollte meine Chance nutzen und mich heimlich ausschleichen „Danke ich hab dich lieb, und schneid dir nicht die Hand ab!“ sagte ich ihm noch… Das vortanzen lief super sie wollten mir wirklich ein Stipendium in AuditionCity geben! Ich konnte es kaum glauben und lief nach Hause um es allen zu erzählen, Das war der beste Tag meines Lebens dachte ich mir als ich im Regen über den Matschweg nachhause lief. Ein Auto kam mir entgegen, es war das Auto meines Vaters er hielt an und guckte mich ernst an, seine Klamotten waren voller Blut „Wo warst du nur?“ schrie er mich nur an und zerrte mich ins Auto.
Wir fuhren ins Krankenhaus ich konnte mir denken was passiert war, wollte es aber nicht wahr haben ich rannte in das Krankenzimmer und Sah ihn dort liegen. Sein Gesicht war blass und es war alles voller Blut. Ich spürte wie mir die Tränen über die Wange liefen, ich rannte zu ihm und kniete mich vor sein Bett „Es ist nicht deine schuld!“ flüsterte er mir ins Ohr „Er…er…erfülle deinen Traum“ brachte er noch raus und schloss seine Augen. Ich lag tagelang in meinen Bett und weinte „Wärst nur du an seiner Stelle!!! Nichtsnutz!“ ich hielt mir immer die Ohren zu wenn er wieder Getrunken hatte und ich meine Mutter weinen hörte, ich hörte die Schläge und Gläser fallen. Am nächsten morgen wartete ich vor der Tür auf den Postboten als er kam rannte ich ihn entgegen und ja, er hatte einen Brief an mich. „AuditionCity“ stand vorne drauf, ich riss ihn auf und fing an zu lesen…Es war die Einladung! Ich traute meinen Augen kaum ich rannte rein und zeigte es meiner Mutter, Ihr lächeln…ich werde es nie vergessen „Mein tanzjunge…komm hopp pack deine Sachen wir fahren nach AuditionCity wir lassen den alten Trunkenbold hier verrotten, beeil dich aber wir haben nicht viel Zeit. Ich rannte in mein Zimmer und packte meine Sachen, es dauerte nur einige Sekunden da es nicht viel gab was ich an Klamotten hatte. Wir liefen zum Auto und fuhren los ich sah meinen Vater wie er vom Feld angerannt kam, doch meine Mutter hielt nicht an ich grinste ihn nur fröhlich an „Lebwohl Vater“ sagte ich. Jahre vergingen und meine Mutter lächelte immer öfter, uns ging es gut hier in AuditionCity ich hatte endlich Schuhe ohne löcher, ein warmes Bett und wir hatten sogar einen Fernseher. Ich verdiente mein Geld mit auftritten und arbeitete mich immer weiter hoch.
und jetz sitze ich hier neben einer Wunderhübschen Frau und schaue einen Schnulzen Film…

„Man das war ne harte Zeit…“ dachte sich Snoozer. Als er sich wieder auf den Film konzentrieren wollte, die letzten 5minuten des Films begannen „hm…eigentlich hätt ich ja jetzt nen Kuss verdient hm?“ flüsterte er zu Serajin, Er bemerkte das ihre Augen schon geschlossen waren und sie Eingeschlafen war. Snoozer lächelte „Süß“ er nahm sie auf den Arm und trug sie zu ihren Bett Deckte sie zu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn „Träum was schönes Süße“ er ging aus dem Zimmer packte das Knabber zeug wieder in die Küche und zog seine Jacke an, er schrieb noch einen Zettel „Schöner Film, hoffe wir sehen uns nochmal Gruß Snoozer“ er öffnete die Tür und ging mit einem Lächeln nach Hause…..

29.9.10 21:23
 
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